Market Outlook

Erholungsindikatoren: FOMO oder FOGO?

Von Jeff Schulze, CFA, Investment Strategist 
7. Juli 2020

Ein schwacher Arbeitsmarkt und vorsichtige Verbraucher werden eine Erholung erschweren, doch die Aktienmärkte folgen in der Regel dem Aufschwung, den man im zweiten Quartal beobachten konnte – mit Gewinnen im kommenden Jahr.
Egal, welches Maß an Erfahrenheit jemand mit sich bringt – jegliches Wissen beruht auf der Vergangenheit und alle Entscheidungen beziehen sich auf die Zukunft.

-- Ian H. Wilson (ehemaliger GE Chairman)


 

Wichtige Erkenntnisse

  • Die raschen und aggressiven politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen der wirtschaftlichen Schließungen könnten die derzeitige Rezession zur kürzesten in der Geschichte machen. Zudem haben diese für Konjunktur und Aktienmärkte wahrscheinlich eine stabile Basis geschaffen.
  • Das ClearBridge Recovery Dashboard stellte sich im Juni grün, begünstigt durch ein verbessertes Geschäftsvertrauen und eine verbesserte Finanzlage, was darauf hindeutet, dass sich die Wirtschaft wieder expansiv zeigt und die Kürze der Rezession bestätigt.
  • Wir rechnen damit, dass die Erholung aufgrund der anhaltenden Arbeitsmarktschwäche und einer gewissen Kaufzurückhaltung vonseiten der Verbraucher nur schleppend verlaufen wird, jedoch folgen die Aktienmärkte in der Regel dem robusten Aufschwung, den wir im zweiten Quartal beobachten konnten, mit weiteren Gewinnen im Laufe des folgenden Jahres.

FOMO (Fear of Missing Out) gegen FOGO (Fear of Going Out)

Beim Versuch, die gegenwärtige Zweiteilung zwischen Finanzmärkten und Wirtschaft wieder zu vereinen, kommt einem ein bekanntes Paradoxon in den Sinn: Was geschieht, wenn eine unaufhaltsame Kraft auf ein unbewegliches Objekt trifft? Die unaufhaltsame Kraft stellt in diesem Fall die hartnäckige Entschlossenheit unserer politischen Entscheidungsträger, der US-Notenbank und des Kongresses, dar, die nächste Weltwirtschaftskrise zu vermeiden. Das unbewegliche Objekt ist die US-Wirtschaft, die nach wie vor außerordentlich fragil ist und an mehreren Fronten durch die zunehmende Zahl der Coronavirus-Infektionen, einen extrem schwachen Arbeitsmarkt, die steigende Zahl von Konkursen und potenziell zögerliche Verbraucher einen anhaltenden Gegenwind verspürt. Bislang verschafft der Markt der unaufhaltsamen Kraft einen Vorteil, wobei die politische Unterstützung die wirtschaftliche Schwäche bewältigt.

Der Hauptgrund, warum wir glauben, dass die politischen Entscheidungsträger das Eröffnungsgefecht gewonnen haben, ist die besondere Aufmerksamkeit, die ihnen angesichts der Rezessionsdynamik geschenkt wurde, die größtenteils durch Schließungen verursacht wurde. Das National Bureau of Economic Research (NBER) erklärte die gegenwärtige Rezession nur vier Monate nach ihrem Beginn offiziell – schneller als jemals zuvor verzeichnet. In ähnlicher Weise konnten die politischen Entscheidungsträger mit raschen und aggressiven Maßnahmen reagieren, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Schließungen einzudämmen und einen finanziellen Zusammenbruch abzuwenden. Die US-Notenbank handelte bei der Liquiditätsversorgung der Kreditmärkte blitzschnell – sie ergriff Maßnahmen, für die sie während der globalen Finanzkrise (Global Financial Crisis, GFC) mehrere Quartale brauchte, in nur wenigen Wochen. Auch der Kongress verdient Anerkennung, denn er hat über 3 Billionen US-Dollar an fiskalischen Anreizen bereitgestellt und einen Großteil dieser Gelder in Rekordzeit an kleine Unternehmen und Verbraucher verteilt.

Um das jüngste Konjunkturpaket in die richtige Perspektive zu rücken: Der Marshall-Plan zum Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg kostete umgerechnet auf die heutige Zeit rund 140 Milliarden US-Dollar. Der Vietnamkrieg kostete umgerechnet auf heute rund 1 Billion US-Dollar. Mit weiteren Konjunkturimpulsen, die im Verlauf dieses Sommers weithin erwartet werden, wird die jüngste Krise am unteren Ende wahrscheinlich eher 4 Billionen US-Dollar kosten, was den 29-fachen Kosten des Marshall-Plans und dem Vierfachen des Vietnam-Kriegs entspricht. Dieser gewaltige Interventionsumfang über einen Zeitraum von vier Monaten ist weitgehend für die Entwicklung der Aktienmärkte im zweiten Quartal verantwortlich.

Im letzten Quartal haben wir angemerkt, dass gegenläufige Trenderholungen und das erneute Austesten von Markttiefs normalerweise Voraussetzungen für eine stabile Basis sind. Im Nachhinein sind wir jedoch der Ansicht, dass dieser Prozess durch die gegenwärtigen politischen Reaktionen unterbrochen wurde. Normalerweise gibt es mehrere Fehltritte, um eine stabile Basis zu finden. Heute haben diese intensiven und entschlossenen politischen Maßnahmen dazu beigetragen, die Märkte früher und mit wenigen Unsicherheiten in Richtung Trendumkehr zu lenken. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass das NBER die Rezession in absehbarer Zeit formell für beendet erklären wird, aber wir glauben, dass sie bereits abgeschlossen ist. Durch den eher mechanischen Ablauf der Schließungen und anschließenden Wiedereröffnungen ist es schwer nachzuvollziehen, dass die Wirtschaft zu diesem Zeitpunkt nicht wieder zum Wachstum zurückgekehrt ist, da die Konjunktur sich von einem sehr niedrigen Niveau aus wieder erholt. Wann auch immer die Talsohle offiziell verkündet wird, es handelt sich hierbei wahrscheinlich um die kürzeste Rezession bisher (vier bis fünf Monate), die damit die sechsmonatige Rezession Anfang 1980 als bisherigen Rekordhalter ablöst.

Diese Ansichten stimmen mit den Signalen vom ClearBridge Recovery Dashboard überein. Im Mai ging das Gesamtsignal zu Gelb über, was auf ein sich verbesserndes Umfeld hindeutet. In diesem Monat setzte sich diese positive Dynamik fort, und das Gesamtsignal ist weiter auf Grün gestiegen. Dies beruht auf zwei positiven Veränderungen des zugrunde liegenden Signals sowie auf einer weiteren Verbesserung verschiedener anderer Indikatoren, die eine Signaländerung nicht rechtfertigten.

Anlage 1: ClearBridge Recovery Dashboard

Quelle: ClearBridge Investments, Stand 30.06.2020.

Die erste zugrunde liegende Signaländerung ist das Geschäftsvertrauen (ISM), das sich direkt von Rot auf Grün verbessert hat. Das Geschäftsvertrauen ist für jede wirtschaftliche Erholung von entscheidender Bedeutung, und die ISM-Umfrage zum verarbeitenden Gewerbe ist ihr bester Maßstab. Die Umfrage bietet einen hervorragenden Einblick in die Ausgabenabsichten der Unternehmen, die in der Vergangenheit die wirtschaftliche Aktivität maßgeblich beeinflusst haben. Nach einem Rückgang im April bis in die unteren 40er ist die Schlagzeilenzahl mit 52,6 (50+ ist expansiv) deutlich in den positiven Bereich gesprungen. Wir konzentrieren uns auf drei Subkomponenten der Umfrage: Auftragseingänge, Lieferantenlieferungen und Produktion. Die jüngste Gesamtstärke dieser Kennziffern hat es diesem Indikator ermöglicht, Gelb zu überspringen und direkt zu Grün zu schalten und dabei sogar noch 200 Dollar einzunehmen (für die Monopoly-Fans da draußen).

Die zweite Signaländerung ist die Finanzlage, die sich auf Gelb verbessert hat. Wir konzentrieren uns auf den National Financial Conditions Index der Chicagoer Fed, eine breit angelegte Kennziffer mit etwa 100 zugrunde liegenden Datenpunkten, die die Liquidität und die Gesundheit des Finanzsystems messen. Die weitreichenden Unterstützungsmaßnahmen durch die US-Notenbank haben in den vergangenen Wochen zur Entspannung der Finanzlage beigetragen. Angesichts der Anzeichen der US-Notenbank, dass die Politik auf absehbare Zeit äußerst akkommodierend bleiben wird, wäre es keine Überraschung, wenn sich dieser Indikator weiter verbessern und im Laufe des Sommers Grün werden würde.

Diese Veränderungen, zusammen mit bescheideneren Verbesserungen bei anderen Signalen, haben das Gesamtsignal des ClearBridge Recovery Dashboard in den grünen bzw. expansiven Bereich getrieben. Diese Dynamik ist ausschlaggebend, da sie darauf hindeutet, dass sowohl die Wirtschaft als auch die Finanzmärkte nach dem (wahrscheinlich) schlechtesten Quartal für das US-amerikanische BIP in der heutigen Geschichte eine stabile Basis erreicht haben. Wir sind der Meinung, dass das aggressive Eingreifen politischer Entscheidungsträger von entscheidender Bedeutung war, um diese Trendumkehr einzuleiten und die nächste Konjunktur schneller als erwartet auf den Weg zu bringen.

Erholungs-Rallye könnte genug Spielraum haben

Die Art der Krise hat entscheidend dazu beigetragen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie nur von kurzer Dauer ist. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt wurde die Wall Street dafür verantwortlich gemacht, die Wirtschaft durch übermäßige Fremdfinanzierung und unsaubere Geschäfte auf dem Wohnungsmarkt geschädigt zu haben. Auch wenn die Rettung der Banken mit vielen Nachteilen behaftet war, war sie wahrscheinlich notwendig, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern. Heute hat das Coronavirus die Situation grundlegend verändert. Weder ein einzelnes Unternehmen noch eine Einzelperson trägt die Schuld an der Pandemie und diese Tatsache bietet eine hilfreiche politische Rückendeckung für die staatliche Unterstützung von Einzelpersonen und Unternehmen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich diese Dynamik in Zukunft wieder genauso auswirkt, was bedeutet, dass mit der in dieser Krise erfolgten politischen Unterstützung in der nächsten Krise vermutlich nicht gerechnet werden kann. Daher sind wir der Meinung, dass in Zukunft die typischere Erfahrung einer längeren Rezession mit gegenläufigen Trenderholungen und einem erneuten Testen der Tiefstände wahrscheinlicher ist.

Zur Erinnerung: Das ClearBridge Recovery Dashboard wurde mit dem Ziel entwickelt, nach den Tiefs an den Aktienmärkten wieder leicht Grün zu werden, um die Schaukelbewegungen von gegenläufigen Trenderholungen zu vermeiden. Obwohl dies in dieser Rezession nicht der Fall war und die Märkte sich gegenüber den Tiefs im März stark nach oben bewegt haben, glauben wir nicht, dass die Anleger der Angst erliegen sollten, „etwas verpasst“ zu haben. Nach dem Ende einer Rezession hat sich der S&P 500 historisch gesehen während des darauffolgenden Konjunkturaufschwungs im Durchschnitt um weitere 96 % erholt. Dies kam zusätzlich zu den 28,5 % hinzu, die der Markt in der Zeit zwischen dem Tiefpunkt des Marktes und dem Ende der Rezession gewonnen hat. Wenn man sich auf die Wachstumsphasen fokussiert, die während der säkularen Bullenmärkte stattfanden – was unserer Meinung nach auf den aktuellen Markt weiterhin zutrifft – springt die durchschnittliche Rendite auf 149 % (Anlage 2). Unabhängig davon deutet die Vergangenheit darauf hin, dass aufgrund des vermutlich jüngsten Rezessionsendes für längerfristig orientierte Anleger reichlich Aufwärtspotenzial gegenüber dem derzeitigen Niveau besteht.

Anlage 2: Marktrenditen während wirtschaftlicher Expansionen

Quelle: FactSet, NBER. Die historische Wertentwicklung lässt keinen Schluss auf künftige Ergebnisse zu. Die Indizes werden nicht verwaltet und man kann nicht direkt in sie investieren. Die Index-Renditen werden ohne Gebühren und Verkaufsaufschläge berechnet. Diese Angaben dienen nur der Veranschaulichung und geben nicht die Wertentwicklung tatsächlicher Anlagen wieder.

Der Weg nach vorn wird jedoch nicht geradewegs nach oben und nach rechts verlaufen. Die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur in den kommenden Monaten bleibt unserer Ansicht nach weiterhin hoch und folgt der 38,6%igen Marktrallye in den letzten 15 Wochen. Historisch gesehen lag der erste Abschwung nach einer Erholung von wichtigen Markttiefs zwischen -3,6 % und -14,7 %, mit einem Durchschnitt von -9,3 % (Anlage 3). Angesichts des Ausmaßes und der Geschwindigkeit dieser Erholung wären wir nicht überrascht, wenn der erste Abschwung eher zum oberen Ende hin gehen würde.

Anlage 3: Erstes Pullback nach einem großen Tief

Quelle: FactSet. Die historische Wertentwicklung lässt keinen Schluss auf künftige Ergebnisse zu. Die Indizes werden nicht verwaltet und man kann nicht direkt in sie investieren. Die Index-Renditen werden ohne Gebühren und Verkaufsaufschläge berechnet. Diese Angaben dienen nur der Veranschaulichung und geben nicht die Wertentwicklung tatsächlicher Anlagen wieder.

Letztendlich hängen der Umfang des nächsten Abschwungs und der Punkt, an dem sich der Markt beruhigt, von der Form der wirtschaftlichen Erholung ab. Wir glauben nach wie vor, dass die Wirtschaft etwas erleben wird, das in der Form an ein umgekehrtes „J“ erinnert, d. h. eine schleppende Erholung, bei der wir das frühere Niveau der wirtschaftlichen Aktivität für längere Zeit nicht wieder vollständig erreichen werden.

Arbeitsmarktschwäche könnte in der zweiten Hälfte andauern

Während der anfängliche wirtschaftliche Schub von den Tiefs die allgemeinen Erwartungen übertroffen hat, wird die Stunde der Wahrheit in der zweiten Jahreshälfte kommen. Viele US-Bundesstaaten verlangsamen gegenwärtig das Tempo von Lockerungsmaßnahmen und in einigen Fällen wurden derartige Pläne sogar zurückgenommen, da immer mehr Coronavirus-Fälle auftreten. Leider war der von Staat zu Staat unterschiedliche Ansatz in Hinblick auf Lockdowns im Vergleich zu Europa weitaus weniger erfolgreich bei der Abflachung der Infektionskurve (Anlage 4) – ein Risiko, das wir in den Betrachtungen zur langfristigen Entwicklung (Long View) vom letzten Quartal dargelegt haben. Die gute Nachricht ist, dass sich in einigen Landesteilen die Lage verbessert und dass die Schließungen aufgrund der verbesserten Kapazität der Gesundheitssysteme, das Infektionsgeschehen zu bewältigen, wahrscheinlich stärker lokal angepasst werden. Im Vergleich zum März dürfte sich der künftige wirtschaftliche Schaden eher in Grenzen halten.
Anlage 4: Abflachung der Kurve?

Stand der Daten: 1. März bis 30. Juni 2020. Quelle: Our World in Data, European Centre for Disease Control (ECDC).

Eine weitere Hürde stellt die potenziell mangelnde Einbeziehung älterer US-Verbraucher dar. Die jüngsten Neuinfektionen konzentrieren sich stärker auf jüngere Amerikaner, die angesichts des geringeren Sterblichkeitsrisikos anscheinend „die Situation austesten“. Auf Personen über 55 Jahre entfallen jedoch 40 % der Verbraucherausgaben. Diese Kohorte scheint hinsichtlich der Rückkehr zum normalen Alltag vorsichtiger zu sein, und wir glauben, dass diese Haltung auch nach Lockerung der Abstands- und Hygieneregeln bestehen bleiben wird.

Die Gesundheit des Arbeitsmarktes ist ein weiterer Grund, weshalb wir glauben, dass die Erholung nach dem anfänglichen Abprall von der Talsohle nur schleppend sein wird. Sechzehn Wochen nach Beginn der Krise belaufen sich die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung immer noch auf 1,4 Millionen oder anders ausgedrückt: ihre Zahl ist etwas mehr als das Doppelte der Spitzenquote während der Weltwirtschaftskrise (GFC). Wichtig ist, dass viele dieser Entlassungen dauerhaft sein könnten, da die meisten Unternehmen den Betrieb bereits wieder aufgenommen haben. Da wöchentlich etwa 1 % der Erwerbsbevölkerung entlassen wird, könnte dies ein Anzeichen für Schwierigkeiten sowohl bei kleinen als auch bei größeren Unternehmen sein, die angesichts des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds auf schlanke Strukturen setzen. In ähnlicher Weise bleibt die Zahl der Folgeanträge hartnäckig hoch, was darauf hindeutet, dass die Arbeitsmarktschwäche bis weit in die zweite Hälfte des Jahres 2020 andauern wird.

Derzeit erhalten über 30 Millionen Amerikaner Arbeitslosenunterstützung. Vor der Krise betrug das landesweite durchschnittliche wöchentliche Arbeitslosengeld etwa 375 US-Dollar pro Woche. Der Kongress hat eine zusätzliche wöchentliche Zahlung von 600 US-Dollar als Teil des CARES Act hinzugefügt, der am 31. Juli abläuft. Obwohl ein Teil dieser Mittel eingespart wurde, würde der Wegfall dieser erweiterten Unterstützung wahrscheinlich zu einem Rückgang der Verbraucherausgaben führen. Wir sind der Meinung, dass mehr fiskalische Unterstützung angebracht ist. Allerdings könnte es hier zu einer gewissen Wankelmütigkeit in Bezug auf politische Maßnahmen kommen, falls die Erholung der Finanzmärkte sich weiter fortsetzt. Das vollständige Auslaufen dieser Sozialleistungen erscheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt unwahrscheinlich, aber für die Wirtschaft und die Märkte wird ausschlaggebend sein, wie viel davon erhalten bleibt. Die unaufhaltsame Kraft muss weiterhin die Schlachten gewinnen, damit der Krieg gewonnen werden kann.

Dies ist zweifelsohne die Haltung der US-Notenbanken und Vorsitzender Chef Powell ist darauf bedacht, den Sieg nicht voreilig zu verkünden. Ihm sind die Schwierigkeiten, die vor uns liegen, bewusst und so äußerte er kürzlich, dass „wir nicht einmal daran denken, über eine Erhöhung der Zinsen nachzudenken“. Auf die Frage nach einer möglichen Asset-Blase antwortete Powell, dass die US-Notenbank ihr Hauptaugenmerk auf den Zustand der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und der Inflation richtet. Dies ist ein positives Zeichen dafür, dass die US-Notenbank ihren Fuß auf dem Gaspedal behalten wird, bis wir eine wesentliche Verbesserung auf den Arbeitsmärkten sehen. Darüber hinaus hat die Fed ihre Fazilitäten zum Kauf von Unternehmensanleihen trotz der dramatischen Verengung der Kreditspreads weiter ausgebaut. Tatsächlich erreichten die Investment-Grade-Renditen im vergangenen Monat ein Allzeittief, auch wenn die Arbeitslosenquote weiterhin zweistellig ist. Die Auswirkungen sind bedeutend, da sich die durch den Backstop der US-Notenbank verringerten Solvenzrisiken in höheren Aktienmultiplikatoren niederschlagen. Es ist klar, dass die Fed weiterhin aggressiv Kredite unterstützen wird, wobei das Potenzial für das Aufblähen einer Asset-Blase auf ihrer aktuellen Sorgenliste ganz unten steht.

Werden vorsichtige Verbraucher eifrige Anleger abschrecken?

Wie wird diese massive Kluft zwischen der Wirtschaft und den Märkten überwunden? Niemand kann dies vorhersagen, aber unserer Ansicht nach wird viel davon abhängen, wie weit unsere Gesellschaft den Wechsel von FOMO zu FOGO vollzieht. Viele Anleger dürften sich nach der jüngsten Markterholung derzeit in FOMO befinden, da sowohl private als auch institutionelle Anleger über reichlich Dry Powder verfügen. Tatsächlich machen die Barmittelbestände 18,8 % der gesamten Aktienmarktkapitalisierung aus, der höchste Stand seit 2012 (Anlage 5).

Anlage 5: Dry Powder im Überfluss

* Institutional & Retail Money Funds – ICI. ** MSCI U.S. IMI Index. Daten zum 3. Juli 2020. Quelle: FactSet. Die historische Wertentwicklung lässt keinen Schluss auf künftige Ergebnisse zu. Die Indizes werden nicht verwaltet und man kann nicht direkt in sie investieren. Die Index-Renditen werden ohne Gebühren und Verkaufsaufschläge berechnet. Diese Angaben dienen nur der Veranschaulichung und geben nicht die Wertentwicklung tatsächlicher Anlagen wieder.

Da diese Barreserven eingesetzt werden, könnte so das Ausmaß künftiger Abschwünge begrenzt werden. Diese Entwicklung könnte jedoch durch den Rückzug aus der FOGO überschattet werden, da die Menschen bei persönlichen Interaktionen vorsichtig bleiben, bis das Coronavirus-Risiko vollständig überwunden sein wird. Die Dauer der Lockdowns war sicherlich lang genug, um neue Gewohnheiten herauszubilden, und für viele könnte die anhaltende Sorge angesichts der bestehenden Gefahr dazu führen, dass sie auch in den kommenden Jahren von zu Hause aus arbeiten werden. Infolgedessen könnte FOGO jene Wirtschaftsbranchen, die auf menschliche Interaktion angewiesen sind, dazu zwingen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken oder in einigen Fällen ganz zu schließen. Angesichts ihres eingeschränkten Zugangs zu Kapital und der Tatsache, dass viele ihrer Geschäfte den persönlichen Kontakt zwischen Menschen erfordern, könnte die Main Street wieder einmal stärker betroffen sein als die Wall Street.

Rezessionen führen in der Regel zu negativen Rückkopplungsschleifen zwischen schwachen Unternehmensmargen, weichen Arbeitsmärkten und schwacher Nachfrage. Jeder Faktor baut auf dem nächsten auf, sodass dadurch ansonsten gesunde Teile der Wirtschaft nachhaltig geschädigt werden können. In der Vergangenheit hat diese Schwäche über die eigentliche Rezession hinaus angehalten, was insbesondere für die Erträge im Jahr 2021 ein Risiko darstellt.

Glücklicherweise hilft der US-Kongress weiterhin, die Trendumkehr für die Main Street zu erreichen, und die US-Notenbank fährt parallel dazu fort, die Trendumkehr für die Wall Street einzuleiten. Unter dem Strich erwarten wir in den kommenden Monaten eine holprige Fahrt mit erhöhten Chancen auf ein Pullback. Unabhängig davon, ob das unbewegliche Objekt oder die unaufhaltsame Kraft zuerst nachgibt, ist es wichtig zu erkennen, dass in der Vergangenheit Marktstärke stets Marktstärke hervorgebracht hat. Seit 1975 hat jeder einzelne 50-Tage-Aufschwung von mehr als 20 % in den folgenden 6- und 12-Monatszeiträumen positive Renditen erzielt, die sich durchschnittlich auf jeweils 9,5 % bzw. 17,2 % beliefen (Anlage 6). Unabhängig vom weiteren Verlauf dürfte das kommende Quartal klarer zeigen, wie sich die Divergenz zwischen der Wirtschaft und den Finanzmärkten verringern wird.

Anlage 6: Die stärksten 50-Tage-Aufschwünge der Geschichte
Die Daten beziehen sich auf das Ende jedes 50-Tage-Aufschwungs. Quelle: LPL Research, FactSet. Die historische Wertentwicklung lässt keinen Schluss auf künftige Ergebnisse zu. Die Indizes werden nicht verwaltet und man kann nicht direkt in sie investieren. Die Index-Renditen werden ohne Gebühren und Verkaufsaufschläge berechnet. Diese Angaben dienen nur der Veranschaulichung und geben nicht die Wertentwicklung tatsächlicher Anlagen wieder.

Definitionen:

Der „CARES Act“ ist die Kurzbezeichnung für den „Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security Act (Gesetz über Coronavirus-Hilfe, Unterstützungsmaßnahmen und wirtschaftliche Sicherheit)“.

Der National Financial Conditions Index (NFCI) der Chicagoer Fed liefert ein umfassendes wöchentliches Update über die Finanzlage der USA an den Geld-, Kredit- und Aktienmärkten sowie den traditionellen und „Schatten“-Bankensystemen.

Ein Kreditspread ist die Differenz in den Erträgen zwischen zwei Typen von fest verzinslichen Wertpapieren mit ähnlichen Fälligkeiten, bei denen der Spread durch die Unterschiede in der Kreditwürdigkeit bedingt ist.

Das ClearBridge Recovery Dashboard (ClearBridge Dashboard zur wirtschaftlichen Erholung) enthält 9 führende Wirtschafts-, Finanz- und Marktindikatoren, die Informationen über die Richtung der US-Wirtschaft liefern können.

Dry Powder (trockenes Schießpulver) bezieht sich auf Barmittel, die zur Investition zur Verfügung stehen.

Das Federal Reserve Board (US-Notenbank, Fed) ist für die Formulierung der US-Politik zur Förderung des wirtschaftlichen Wachstums, der Vollbeschäftigung, stabiler Preise und nachhaltiger Strukturen im internationalen Handel und Zahlungsverkehr zuständig.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist eine ökonomische Statistik, welche den Marktwert aller innerhalb eines Landes über einen gegebenen Zeitraum hinweg produzierten Enderzeugnisse und erbrachten Dienstleistungen misst.

Die Globale Finanzkrise (Global Financial Crisis, GFC), auch bekannt als die Finanzkrise von 2007–2008, die Große Finanzkrise (Great Financial Crisis, GFC) und die Finanzkrise von 2008, war eine schwere weltweite Wirtschaftskrise, die von vielen Ökonomen als die schwerste Finanzkrise seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre angesehen wird, mit der sie oft verglichen wird.

Die Weltwirtschaftskrise war der weltweite wirtschaftliche Abschwung, der 1929 begann und bis etwa 1939 andauerte.

Der ISM New Orders Index ist die Komponente Neuaufträge des ISM PMI.

Das Institute for Supply Management (ISM) ist ein Verband von Fachkräften des Einkaufs- und Beschaffungsmanagements, der regelmäßige Befragungen seiner Mitglieder zur Ermittlung von Branchentrends durchführt.

Die Manufacturing-Umfrage bezieht sich auf den Purchasing Managers Index (PMI) des Institute for Supply Management (ISM) für den US-Produktionssektor, der die Stimmungslage auf der Grundlage von Umfragedaten misst, die von einem repräsentativen Panel von Produktions- und Dienstleistungsunternehmen erhoben wurden. PMI-Werte über 50 deuten auf eine Expansion hin; unter 50 auf eine Kontraktion.

Investment-Grade-Anleihen sind Anleihen mit den Ratings Aaa, Aa, A und Baa von Moody’s Investors Service und AAA, AA, A und BBB von Standard & Poor’s Ratings Service, oder die über ein gleichwertiges Rating durch eine national anerkannte statistische Rating-Organisation verfügen oder vom Manager als qualitativ gleichwertig eingestuft werden.

Die Marktkapitalisierung (Market Cap) ist der Gesamtmarktwert in US-Dollar aller umlaufenden Aktien eines Unternehmens. Er wird durch die Multiplikation der umlaufenden Aktien eines Unternehmens mit dem aktuellen Marktkurs für eine Aktie ermittelt.

Der Marshall-Plan, auch bekannt als das Europäische Wiederaufbauprogramm, war ein US-Hilfsprogramm für den Wiederaufbau in Westeuropa nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs.

Der MSCI USA Investable Market Index (IMI) wurde entwickelt, um die Performance der Large-, Mid- und Small-Cap-Segmente des US-Marktes zu messen. Mit 2.344 Bestandteilen deckt der Index etwa 99 % der um den Streubesitz bereinigten Marktkapitalisierung in den USA ab.

Multiplikator bezieht sich auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), auch als Gewinnmultiplikator bezeichnet, d. h. den Kurs einer Aktie (oder eines Index) geteilt durch den Gewinn pro Aktie (oder den Indexgewinn).

Das National Bureau of Economic Research (NBER) ist eine amerikanische private gemeinnützige Forschungsorganisation, die sich für die Durchführung und Verbreitung unvoreingenommener wirtschaftlicher Forschung unter öffentlichen politischen Entscheidungsträgern, Geschäftsleuten und der akademischen Gemeinschaft einsetzt.

Der Philadelphia Federal Reserve (Philly Fed) Manufacturing Index bewertet das relative Niveau der allgemeinen Geschäftsbedingungen in Philadelphia. Ein Wert über Null auf dem Index deutet auf sich verbessernde Bedingungen hin, ein Wert unter Null auf sich verschlechternde Bedingungen.

Ein säkularer Markt ist ein Markt, der von Kräften angetrieben wird, die über viele Jahre bestehen könnten und die den Preis einer bestimmten Anlage oder Anlageklasse über einen langen Zeitraum steigen oder fallen lassen. In einem säkularen Bullenmarkt treiben positive Bedingungen wie niedrige Zinssätze und starke Unternehmensgewinne die Aktienkurse in die Höhe. In einem säkularen Bärenmarkt, in dem nachlassende Unternehmensgewinne oder Stagnation in der Wirtschaft zu einer schwachen Anlegerstimmung führen, geraten Aktien über einen längeren Zeitraum unter Verkaufsdruck.

Der S&P 500 Index ist ein nicht gemanagter Index aus 500 Aktien, der allgemein repräsentativ für die Performance größerer US-Unternehmen ist.

Die Ertragskurve ist die grafische Darstellung der Beziehung zwischen Renditen auf Anleihen mit gleichartiger Kreditqualität aber unterschiedlichen Fälligkeitsfristen.

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